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    <title>www.politikblogs.at - Tag 'arbeitslosigkeit' (RSS 2.0)</title>
    <link>http://www.politikblogs.at/thema/story/arbeitslosigkeit/</link>
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    <language>de</language>
    <copyright>www.politikblogs.at</copyright>
    <pubDate>Sun, 13 May 2012 21:13:22 GMT</pubDate>
    <dc:creator>www.politikblogs.at</dc:creator>
    <dc:date>2012-05-13T21:13:22Z</dc:date>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:rights>www.politikblogs.at</dc:rights>
    <item>
      <title>Rot-Gr&amp;uuml;n in Nordrhein-Westfalen gest&amp;auml;rkt!</title>
      <link>http://www.dielunacek.at/dielunacekat/2012/05/rot-gr%C3%BCn-in-nordrhein-westfalen-gest%C3%A4rkt.html</link>
      <description>&lt;div &gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Frauen - Hannelore Kraft und Sylvia L&amp;ouml;hrmann - haben es in Nordrhein-Westfalen geschafft, aus einer rot-gr&amp;uuml;nen Minderheitsregierung bei der heutigen Wahl eine klare Mehrheit f&amp;uuml;r die beiden Parteien heraus zu holen: die SPD hat klar gewonnen, die Gr&amp;uuml;nen sind fast gleich geblieben - und das obwohl die Piraten auf Anhieb mit 7,8 Prozent in den Landtag einziehen. Das bedeutet - zumindest f&amp;uuml;r NRW (und auch im zahlenm&amp;auml;ssig nicht vergleichbaren Innsbruck war das vor wenigen Wochen so), dass die Piratenpartei nicht, wie so oft gemunkelt, den Gr&amp;uuml;nen massiv Stimmen wegnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NRW als gr&amp;ouml;&amp;szlig;tes deutsches Bundesland war au&amp;szlig;erdem immer schon zukunftsweisend f&amp;uuml;r die deutsche Bundespolitik - und das heutige Ergebnis ist auf jeden Fall ein gutes Omen f&amp;uuml;r 2013, und auch in Richtung Ende der sozial brisanten reinen Spar- und Schuldenbremsenpolitik der CDU und von Merkozy in der Form des Fiskalpaktes!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue franz&amp;ouml;sische Pr&amp;auml;sident Francois Hollande wird in den kommenden Tagen seine neue Regierung vorstellen, an der auch einige Gr&amp;uuml;ne beteiligt sein werden: auch das ist ein gutes Omen f&amp;uuml;r eine Wende in der europ&amp;auml;ischen Austerit&amp;auml;tspolitik: Nicht nur Investitionen und Wachstum m&amp;uuml;ssen her, sondern auch Bek&amp;auml;mpfung von Armut und Arbeitslosigkeit durch den Gr&amp;uuml;nen New Deal, dh. mit Besteuerung der Finanzm&amp;auml;rkte und Investitionen in Gr&amp;uuml;ne Jobs. Allez enfants...!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 13 May 2012 21:13:22 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.dielunacek.at/dielunacekat/2012/05/rot-gr%C3%BCn-in-nordrhein-westfalen-gest%C3%A4rkt.html</guid>
      <dc:creator>Ulrike Lunacek</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-13T21:13:22Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Europa bauen &amp;#8211; Ein konstruktiver Vorschlag f&amp;uuml;r ein Europa der t&amp;auml;tigen B&amp;uuml;rgerinnen und B&amp;uuml;rger</title>
      <link>http://www.pohoryles.at/2012/05/10/europa-bauen-ein-konstruktiver-vorschlag-fur-ein-europa-der-tatigen-burgerinnen-und-burger/</link>
      <description>&amp;nbsp;Ein konstruktiver Vorschlag, der zwar nicht alle Probleme Europas l&amp;ouml;st, dessen Verwirklichung aber zumindest ein&amp;nbsp;Schritt gegen&amp;nbsp;die massive Arbeitslosigkeit in Europa. Er wird &amp;#8211; &amp;uuml;berparteilich &amp;#8211; von Intellektuellen, Personen des &amp;ouml;ffentlichen Lebens, aber auch Politikerinnen und Politikern der Gr&amp;uuml;nen, der Sozialdemokraten &amp;#8230; &lt;a href="http://www.pohoryles.at/2012/05/10/europa-bauen-ein-konstruktiver-vorschlag-fur-ein-europa-der-tatigen-burgerinnen-und-burger/"&gt;Weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 10 May 2012 09:57:36 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.pohoryles.at/2012/05/10/europa-bauen-ein-konstruktiver-vorschlag-fur-ein-europa-der-tatigen-burgerinnen-und-burger/</guid>
      <dc:creator>Ronald J. Pohoryles</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-10T09:57:36Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Die tr&amp;auml;ge Masse &amp;Ouml;sterreich</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/neuwal/~3/Q8cmmN9F8nw/</link>
      <description>&amp;Ouml;sterreich hat konstant die niedrigste Arbeitslosigkeit in der Europ&amp;auml;ischen Union. Folgen und Auswirkungen der Krise sp&amp;uuml;rt man im Vergleich mit anderen L&amp;auml;ndern kaum. Und das alles trotz hoher Staatsverschuldung, eines aufgebl&amp;auml;hten, von Freunderlwirtschaft durchzogenen Verwaltungsapparats, ...</description>
      <pubDate>Mon, 07 May 2012 13:15:08 GMT</pubDate>
      <guid>http://feedproxy.google.com/~r/neuwal/~3/Q8cmmN9F8nw/</guid>
      <dc:creator>Neuwal</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-07T13:15:08Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Wahlsonntag</title>
      <link>http://rauch.twoday.net/stories/97014183/</link>
      <description>Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarkozy hatten sie satt, von Hollande erwarten sie (zu) viel. Merkel wird ihn &amp;uuml;ber kurz oder lang trotzdem mehr lieben, weil er mit Sicherheit berechenbarer ist. "Die M&amp;auml;rkte" , die "nerv&amp;ouml;s" reagieren, sollen sich wieder einkriegen. Die Welt geht nicht unter, nur weil ein Sozialist Pr&amp;auml;sident von Frankreich geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Griechenland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt geht auch nicht unter, nur weil in Griechenland die Faschisten, die sich offen mit dem Hitlergru&amp;szlig; begr&amp;uuml;ssen, ins Parlament eingezogen sind. Aber ein Warnsignal ist es allemal, die Radikalisierung schreitet fort. Das Land ist de facto unregierbar und ich mag nicht dar&amp;uuml;ber nachdenken, wor&amp;uuml;ber vermutlich ein paar Gener&amp;auml;le so nachdenken...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allenthalben wachsen neue B&amp;uuml;ndnisse. Man kann trotz Piraten dazugewinnen. B&amp;auml;ume werden keine ausgerissen, von niemandem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und niemand spricht &amp;uuml;ber die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, Portugal, Griechenland. Ein Fehler.</description>
      <pubDate>Mon, 07 May 2012 08:14:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://rauch.twoday.net/stories/97014183/</guid>
      <dc:creator>Johannes Rauch</dc:creator>
      <dc:date>2012-05-07T08:14:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Zuckerl der letzten Woche: MigrantInnen markieren, 10 Jahre Haft f&amp;uuml;rs &amp;#8220;Unterhaken&amp;#8221;</title>
      <link>http://wutimbauch.wordpress.com/2012/04/30/zuckerl-der-letzten-woche-migrantinnen-markieren-10-jahre-haft-furs-unterhaken/</link>
      <description>An Berichte &amp;uuml;ber 50% Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und Griechenland hat mensch sich ja mittlerweile fast schon &amp;#8220;gew&amp;ouml;hnt.&amp;#8221; Es scheint auch keine Menschen dazu zu bringen politisch aktiv zu werden. Sich gegen ein System, f&amp;uuml;r einen Wandel &amp;nbsp;einzusetzen &amp;#8211; f&amp;uuml;r eine Wirtschaftsform, welche nicht auf Profit basiert, sondern auf die Bed&amp;uuml;rfnisse der Menschen (mein Vorschlag). Doch [...]&lt;img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wutimbauch.wordpress.com&amp;amp;blog=2194589&amp;amp;post=1643&amp;amp;subd=wutimbauch&amp;amp;ref=&amp;amp;feed=1" width="1" height="1" /&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 18:39:07 GMT</pubDate>
      <guid>http://wutimbauch.wordpress.com/2012/04/30/zuckerl-der-letzten-woche-migrantinnen-markieren-10-jahre-haft-furs-unterhaken/</guid>
      <dc:creator>Wut im Bauch</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-30T18:39:07Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Ist der 1. Mai noch ein Feiertag?</title>
      <link>http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1800:ist-der-1-mai-noch-ein-feiertag&amp;catid=1:erstaunliches</link>
      <description>&lt;address&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;h1 class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;Haben die Wiener(innen) noch einen Grund zu feiern?&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;  &lt;/h1&gt;&lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;Die rot-gr&amp;uuml;ne Stadtregierung "gl&amp;auml;nzt" durch Negativ-Rekorde: Rekord-Geb&amp;uuml;hrenwucher,&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;Rekord-Verschuldung und Rekord-Arbeitslosigkeit.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Die rot-gr&amp;uuml;ne Misswirtschaft hat be-&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;reits 300.000 B&amp;uuml;rger unserer Stadt in die Armut getrieben.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;Die Anzahl der Sozialhilfeempf&amp;auml;nger ist in den vergangenen acht Jahren von 30.000 auf&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;130.000 regelrecht explodiert. Die Kinderarmut hat sich seit dem Jahr 2005 verdoppelt.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;Man darf gespannt sein,&amp;nbsp; wie viele Menschen,&amp;nbsp; denen die sozialistische Abzocke und der&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;sozialistische&amp;nbsp; Machtmissbrauch&amp;nbsp; die Luft zum Atmen nimmt,&amp;nbsp; noch morgen mit der eins-&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;tigen Arbeiterpartei SP&amp;Ouml; und deren Funktion&amp;auml;ren feiern werden.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;M&amp;ouml;glicherweise ereilt die Wiener SP&amp;Ouml; das gleiche Schicksal wie den Genossen in Graz, die&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;ja&amp;nbsp; wegen&amp;nbsp; ausbleibender Anh&amp;auml;nger den traditionellen Mai-Aufmarsch sogar ganz abblasen&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;mussten. Die Sozialisten sind auch in der Bundeshauptstadt auf dem besten Weg dazu.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;So eine unsoziale Stadtregierung hat es in Wien noch nie gegeben. Tag f&amp;uuml;r Tag f&amp;uuml;hrt sie&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt; den&amp;nbsp; B&amp;uuml;rgern eindrucksvoll vor Augen,&amp;nbsp; dass es h&amp;ouml;chste Zeit ist, sie ins politische Nirwana&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt; zu schicken.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;Als&amp;nbsp; doppelt&amp;nbsp; dreist&amp;nbsp; ist&amp;nbsp; es zu empfinden,&amp;nbsp; wenn die Gr&amp;uuml;nen sogar ungeniert den Tag der&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt; Arbeitslosen begehen. Diese Herrschaften sind in der Stadtregierung und h&amp;auml;tten die M&amp;ouml;g-&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;lichkeit etwas gegen die horrende Arbeitslosigkeit zu tun.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;Aber&amp;nbsp; im Gegensatz zu den anderen Bundesl&amp;auml;ndern,&amp;nbsp; in denen die Anzahl der Arbeitslosen&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt; zur&amp;uuml;ckgeht, steigt sie gerade im rot-gr&amp;uuml;nen Wien weiter dramatisch an.&amp;nbsp; Und dar&amp;uuml;ber k&amp;ouml;n-&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;nen auch einige wenige neue Pseudo-Jobs f&amp;uuml;r Parteifreunde wie etwa jener f&amp;uuml;r Alexander&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt; Van der Bellen, der die Steuerzahler 210.000 Euro pro Jahr kostet, nicht hinwegt&amp;auml;uschen.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span&gt;***** &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: 'Times New Roman','serif'"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address&gt;2012-04-30&lt;/address&gt;&lt;address&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/address&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 17:37:18 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1800:ist-der-1-mai-noch-ein-feiertag&amp;catid=1:erstaunliches</guid>
      <dc:creator>ERSTAUNLICH</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-30T17:37:18Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Zum Tag der Arbeitslosigkeit</title>
      <link>http://www.andreaslindinger.at/?p=3033</link>
      <description>Heute, am Vortag des Tages der Arbeit, wird der Tag der Arbeitslosigkeit begangen. Dieser Tag ist inmitten der Wirtschaftskrise leider wichtiger denn je. Dass Europa den fragilen Aufschwung mit einem rigiden Sparkurs abgew&amp;uuml;rgt hat, wurde hier im Blog bereits erw&amp;auml;hnt.&lt;br /&gt;
Dass die hohen Arbeitslosenraten als sicherlich negativste und gef&amp;auml;hrlichste Begleiterscheinung der Wirtschaftskrise dadurch in vielen L&amp;auml;ndern [...]</description>
      <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:47:44 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.andreaslindinger.at/?p=3033</guid>
      <dc:creator>Andreas Lindinger</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-30T08:47:44Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Im Renault auf dem &amp;#8220;Highway To Hell&amp;#8221;</title>
      <link>http://lindwurm.wordpress.com/2012/04/29/im-renault-auf-dem-highway-to-hell/</link>
      <description>Manchmal ist Arbeitslosigkeit ein Segen. H&amp;auml;tte der gelernte B&amp;auml;cker Charles Chick Belford Scott im Schottland der Nachkriegszeit einen Job gefunden, w&amp;auml;re er wohl nie nach Australien ausgewandert, und sein Sohn Ronald Belford Scott, genannt &amp;#8220;Bon&amp;#8221;, h&amp;auml;tte niemals die Gebr&amp;uuml;der Angus &amp;#8230; &lt;a href="http://lindwurm.wordpress.com/2012/04/29/im-renault-auf-dem-highway-to-hell/"&gt;Weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lindwurm.wordpress.com&amp;amp;blog=817625&amp;amp;post=5846&amp;amp;subd=lindwurm&amp;amp;ref=&amp;amp;feed=1" width="1" height="1" /&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 29 Apr 2012 12:25:13 GMT</pubDate>
      <guid>http://lindwurm.wordpress.com/2012/04/29/im-renault-auf-dem-highway-to-hell/</guid>
      <dc:creator>Bernhard Torsch</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-29T12:25:13Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Im Renault auf dem &amp;#8220;Highway To Hell&amp;#8221;</title>
      <link>https://lindwurm.wordpress.com/2012/04/29/im-renault-auf-dem-highway-to-hell/</link>
      <description>Manchmal ist Arbeitslosigkeit ein Segen. H&amp;auml;tte der gelernte B&amp;auml;cker Charles Chick Belford Scott im Schottland der Nachkriegszeit einen Job gefunden, w&amp;auml;re er wohl nie nach Australien ausgewandert, und sein Sohn Ronald Belford Scott, genannt &amp;#8220;Bon&amp;#8221;, h&amp;auml;tte niemals die Gebr&amp;uuml;der Angus &amp;#8230; &lt;a href="https://lindwurm.wordpress.com/2012/04/29/im-renault-auf-dem-highway-to-hell/"&gt;Weiterlesen &lt;span class="meta-nav"&gt;&amp;#8594;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lindwurm.wordpress.com&amp;amp;blog=817625&amp;amp;post=5846&amp;amp;subd=lindwurm&amp;amp;ref=&amp;amp;feed=1" width="1" height="1" /&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 29 Apr 2012 12:25:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://lindwurm.wordpress.com/2012/04/29/im-renault-auf-dem-highway-to-hell/</guid>
      <dc:creator>Bernhard Torsch</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-29T12:25:13Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Ungarn: Auf dem Weg in den &amp;#8222;Gulaschfaschismus&amp;#8220;?</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Belvederegasse/~3/jJAR2qdC6qk/</link>
      <description>&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
&lt;a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Fbelvederegasse%2F2012%2F04%2Fungarn-auf-dem-weg-in-den-%25e2%2580%259egulaschfaschismus%25e2%2580%259c%2F"&gt;&lt;br /&gt;				
&lt;img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fdiealternative.org%2Fbelvederegasse%2F2012%2F04%2Fungarn-auf-dem-weg-in-den-%25e2%2580%259egulaschfaschismus%25e2%2580%259c%2F&amp;amp;source=augeIug&amp;amp;style=compact&amp;amp;service=bit.ly" height="61" width="50" /&gt;&lt;br /&gt;			
&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p style="text-align: left"&gt;&lt;strong&gt;Am 17. April 2012  waren auf Einladung der Wiener Gr&amp;uuml;nen sowie des Austrian Social Forums ungarische Oppositionelle zu Gast, um &amp;uuml;ber die politische Entwicklung in Ungarn zu berichten. Und die geht seit dem FIDESZ Wahlsieg auf direktem Wege nach Rechtssau&amp;szlig;en. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;-&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Einladung gefolgt waren &lt;strong&gt;Gabor Scheiring&lt;/strong&gt;, Abgeordneter und Parlamentssprecher der LMP im Ungarischen Parlament, &lt;strong&gt;Aron Tanos&lt;/strong&gt; von der Jugendliga Solidaritas), &lt;strong&gt;Vera Zalka&lt;/strong&gt; (Hungarian Social Forum) und &lt;strong&gt;Matyas Benyik&lt;/strong&gt; (Vorsitzender ATTAC Hungary). Die einleitenden Worte von Monika Vana, Gemeinder&amp;auml;tin der Wiener Gr&amp;uuml;nen und Hermann Dworczak, waren insbesondere dahingehend bemerkenswert, dass Monika Vana eine gr&amp;uuml;ne EU-Initiative f&amp;uuml;r ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn nach Artikel 7 des Lissabonvertrages (Versto&amp;szlig; gegen EU-Richtlinien) ank&amp;uuml;ndigte und Hermann Dworczak diese Veranstaltung als Auftakt einer &amp;#8222;aktiven Vernetzung&amp;#8220; der ungarischen Opposition mit progressiven Gruppierungen in Europa bezeichnet. Zu erstem Punkt &amp;#8211; dem Vetragsverletzungsverfahren &amp;#8211; sei angemerkt, dass es ausgesprochen  Ungarn  war, das als erstes EU-Mitgliedsland am 17. Dezember 2007 den Vertrag von Lissabon parlamentarisch beschloss (325 JA-Stimmen, 5 NEIN, 14 Enthaltungen). Insofern ist es bemerkenswert, dass sich nach nun 4 Jahren, nachdem man sich offenbar nicht mehr daran erinnern will, was  denn da abgestimmt wurde, sich nun dieser Vertrag gegen Ungarn zu wenden droht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span id="more-2440"&gt;&lt;/span&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p style="text-align: center"&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;div id="attachment_2443" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"&gt;&lt;a href="http://diealternative.org/belvederegasse/files/2012/04/Ung-opposition.jpg"&gt;&lt;img class="size-full wp-image-2443 " src="http://diealternative.org/belvederegasse/files/2012/04/Ung-opposition.jpg" alt="" width="450" height="253" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="wp-caption-text"&gt;Ungarische Oppositionelle zu Gast in Wien (v.l.n.r.): Julian Schmid (&amp;Uuml;bersetzung), Aron Tanos, Georg Prack (Moderation), Gabor Scheiring, Vera Zalka, Matyas Benyik. Foto: Gerhard Jordan&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;h5&gt;Zur  politischen Situation in Ungarn&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Parlamentswahlen in Ungarn, 11. und 25. April 2010: die national-konservative FIDESZ gewinnt mit ihren B&amp;uuml;ndnispartnern von der KDMP 68,12 % der Stimmen und damit 263 von 386 Mandaten. Die bislang regierende sozialdemokratische MSZP muss schwerer Verluste hinnehmen, erreicht 15,28 % der Stimmen, 59 Sitze. Die rechtsextreme Jobbik liegt mit 12,18 % und 47 Sitzen knapp dahinter. Auch wenn erstmals mit der LMP auch einer links-alternativen, gr&amp;uuml;n-orientierten Partei mit 7,44 % und 16 Mandaten &amp;#8211; in dieser H&amp;ouml;he &amp;uuml;berraschend &amp;#8211; der Parlamentseinzug gelingt: Ungarn ist massiv nach rechts ger&amp;uuml;ckt, die demokratische, parlamentarische Opposition weitgehend marginalisiert. Viktor Orbans FIDESZ hat damit die notwendige 2-Drittel Mehrheit um alle Verfassungs&amp;auml;nderungen durchzubringen, und er wird diese Mehrheit zu nutzen wissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Orbans Wahlsieg war nicht zuletzt einem rabiaten &amp;#8222;Antisozialismus&amp;#8220; und der katastrophalen sozialen und &amp;ouml;konomischen Lage als Folge der &amp;ouml;konomischen Transformation geschuldet (siehe dazu sp&amp;auml;ter Input von Gabor Scheiring). Orban setzte &amp;#8211; durchaus erfolgreich &amp;#8211; auf die nationalistische, &amp;#8222;patriotische&amp;#8220; Karte, gegen die &amp;#8222;kosmopolitischen&amp;#8220; Sozialisten und ihre,  in der MSZP-&amp;Auml;ra gro&amp;szlig; gewordenen &amp;#8222;Oligarchen&amp;#8220; &amp;#8211; Technokraten des Globalisierungsprozesses, Manager internationaler, in Ungarn ans&amp;auml;ssiger Konzerne, Gewinner der Privatisierung, Profiteure des EU-Beitritts. Vorgeworfen wurde den MSZP-Premiers Medgyessy und Gyurcsany seitens der FIDESZ  dabei auch ihre Vergangenheit als kommunistische Funktion&amp;auml;re: Medgyessy war stellvertretender Finanzminister unter Kadar, Gyurcsany Sekret&amp;auml;r der Jugendorganisation der Kommunistischen Partei Ungarns. Interessanterweise war allerdings auch ausgerechnte Viktor Orban in seiner Vergangenheit kommunistischer Spitzenfunktion&amp;auml;r &amp;#8211; n&amp;auml;mlich Vorsitzender der kommunistischen Jugendorganisation KISZ. Als Mitbegr&amp;uuml;nder der FIDESZ f&amp;uuml;hrte er die urspr&amp;uuml;nglich &amp;#8222;jugendlich&amp;#8220;-liberale Partei auf ihren heutigen, rechtskonservativen, nationalistischen Kurs. Seit 1993 ist Orban dabei Vorsitzender dieser Partei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der absoluten Macht&amp;uuml;bernahme durch FIDESZ war Orban nun auch in der realen politischen Lage, sein national-konservatives Projekt durchzuziehen. Mit einem neuen Mediengesetz wurde die Medienfreiheit empfindlich und nachhaltig beschnitten, ArbeitnehmerInnenrechte wurden de facto abgeschafft, Arbeitslose zu Zwangsarbeit verpflichtet, Gewerkschaften hinsichtlich ihrer  Handlungsm&amp;ouml;glichkeiten entmachtet und entrechtet, die Unabh&amp;auml;ngigkeit der Gerichte und der Justiz eingeschr&amp;auml;nkt. &amp;#8222;Das&amp;#8220; nationale Projekt schlechthin war allerdings eine Verfassungsreform, ganz im Geiste des von FIDESZ beschworenen und mythologisch &amp;uuml;berzeichneten und verkl&amp;auml;rten &amp;#8222;Ungarntums&amp;#8220;: Der Passus &amp;#8222;Republik&amp;#8220; wurde etwa aus dem Grundgesetz gestrichen, Ungarn hei&amp;szlig;t somit nur noch &amp;#8222;Ungarn&amp;#8220; und nicht mehr &amp;#8222;Republik Ungarn&amp;#8220;, dazu passend die ungarische Krone in das Staatswappen eingef&amp;uuml;gt und zum &amp;#8222;Symbol Ungarns&amp;#8220; und damit zum zentralen historischen Bezugspunkt, erkl&amp;auml;rt. Die Verbindung von Mann und Frau gilt k&amp;uuml;nftig in Ungarn als einzige &amp;#8211; in dieser Form ziemlich einzigartig &amp;#8211;  verfassungsm&amp;auml;&amp;szlig;ig verankerte, zul&amp;auml;ssige Form der Ehe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz (oder gerade wegen?) des autorit&amp;auml;ren und chauvinistischen Kurses kommt die Politik von FIDESZ dabei bei breiten Bev&amp;ouml;lkerungsschichten durchaus gut an, punktet Orban doch mit der &amp;#8222;nationalistischen&amp;#8220; Karte &amp;#8211; und &amp;#8222;patriotische&amp;#8220; Appelle an das &amp;#8222;Ungartum&amp;#8220; gew&amp;uuml;rzt mit der entsprechenden Dosis Rassismus, Antisemitismus und Chauvinismus verfehlen ihr Ziel nicht. Das &amp;#8222;nationale Trauma&amp;#8220; Trianon, als Ungarn nach dem ersten Weltkrieg zwei Drittel seiner Fl&amp;auml;che und ein Drittel seiner Bev&amp;ouml;lkerung verlor sitzt tief, der &amp;#8222;Opfermythos&amp;#8220; bleibt weitgehend unhinterfragt und wird von den herrschenden politischen Eliten entsprechend gehegt und gepflegt. Wer verpricht, &amp;#8222;Ehre&amp;#8220; und &amp;#8222;Stolz&amp;#8220; Ungarns wiederherstellen, kommt gut an und kann auf breite Unterst&amp;uuml;tzung z&amp;auml;hlen. Kritik aus dem europ&amp;auml;ischen Ausland an seiner Politik wird von Orban als unzul&amp;auml;ssige Einmischung abgetan, FIDESZ  inszeniert sich als jene  politische Kraft, die Ungarn vor sch&amp;auml;dlichen Einfl&amp;uuml;ssen von au&amp;szlig;en sch&amp;uuml;tzt. Das hat nat&amp;uuml;rlich Auswirkungen auf die ungarische Gesellschaft: Rassismus und Antisemitismus sind inzwischen wieder Salonf&amp;auml;hig geworden, Hetze gegen Roma politischer und gesellschaftlicher Alltag. Gewerkschaften, linke Traditionen und linke Politikzug&amp;auml;nge sind bzw. haben sich auch selbst in der Vergangenheit diskreditiert, die &amp;#8222;antisozialistische&amp;#8220; Propaganda hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Demokratische Institutionen &amp;#8211; wie eben eine Unabh&amp;auml;ngige Justiz bzw. unabh&amp;auml;ngige Medien, B&amp;uuml;rgerInnen- und Freiheitsrechte haben in einer Gesellschaft ohne demokratischen Hintergrund &amp;#8211; nur wenig Unterst&amp;uuml;tzung erwarten. So weit zum politischen Zustand im Allgemeinen. Nun zu den Einsch&amp;auml;tzung der geladenen Oppositionellen im Speziellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Gabor Scheiring, LMP: &amp;#8222;Finaler Kollaps&amp;#8220;&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gabor Scheiring&lt;/strong&gt; Abgeordneter der LMP und &amp;Ouml;konom zieht eine vernichtende Bilanz &amp;uuml;ber den wirtschaftlichen Transformationsprozess von der realsozialistischen Planwirtschaft zur Marktwirtschaft: Der Transformationsprozess habe schlichtweg in einer sozialen und &amp;ouml;konomischen Katastrophe gem&amp;uuml;ndet, so Scheiring. Er untermauert diese Behauptung auch mit den entsprechenden volkswirtschaftlichen Kenndaten:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das Preisniveau in Ungarn liege zwischen 80 und 110 % des EU-Durchschnitts, die L&amp;ouml;hne l&amp;auml;gen allerdings zur bei 22 % der EU-Einkommen &amp;#8211; mit sinkender Tendenz.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hinsichtlich der Produktivit&amp;auml;t liege Ungarn  mit 75 % des EU-Durchschnitts zwar gar nicht so schlecht, die Produktivit&amp;auml;t internationaler Konzerne in Ungarn liege allerdings um das 3- bis 4-fache &amp;uuml;ber dem ungarischer Unternehmungen, was ungarische Betriebe im Vergleich zu ihren internationalen Konkurrentennur wenig wettbewerbsf&amp;auml;hig mache.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Bruttoinlandsprodukt bel&amp;auml;uft sich auf 65 % des EU-Durchschnitts, zwar sei die Wirtschaft zwar gewachsen, allerdings habe es sich um &amp;#8222;jobless growth&amp;#8220; &amp;#8211; also Wachstum, das sich nicht in entsprechendem Besch&amp;auml;ftigungswachstum niedergeschlagen habe &amp;#8211; gehandelt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Erwerbsquote in Ungarn ist mit 61,9 % (2010) katastrophal gering und liegt deutlich unter dem EU-Schnitt (EU-15: 74,6 %, EU-27: 73,3 %). Noch desastr&amp;ouml;ser als im Ungarnschnitt stellt sich die Situation in Ostungarn dar, mit Erwerbsquoten knapp an 50 %!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Beitritt Ungarns zur Europ&amp;auml;ischen Union habe sich angesichts der Produktivit&amp;auml;tsr&amp;uuml;ckstands der ungarischen &amp;Ouml;konomie f&amp;uuml;r die ungarische Bev&amp;ouml;lkerung  als  wirtschaftliches und soziales &amp;#8222;Desaster&amp;#8220; dargestellt. Vom Transformationsprozess profitiert h&amp;auml;tten die (alten) Eliten, die neuen MSZP-nahen &amp;#8222;Oligarchen&amp;#8220;, als Technokraten des Modernisierungs- und Globalisierungsprozesses und Manager internationaler in Ungarn ans&amp;auml;ssiger Konzerne. Die &amp;#8222;antisozialistische&amp;#8220; Kampagne der FIDESZ wurde entsprechend als Kampagne gegen die sozialistischen Globalisierungs- und Transformationsgewinner &amp;#8222;auf Kosten Ungarns&amp;#8220; gef&amp;uuml;hrt, gegen die sozialistischen Oligarchen gef&amp;uuml;hrt, gegen die  Bevorzugung &amp;#8222;internationaler Investoren&amp;#8220; im Gegensatz zu ungarischen Betrieben und ungarischem Kapital.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der von den Regierungen zuvor beschrittene Weg der  &amp;ouml;konomischen Transformation von der realsozialistischen Planwirtschaft zur global integrierten Marktwirtschaft wird zwar auch unter dem herrschenden FIDESZ-Regime konsequent weiterbeschritten &amp;#8211; allerdings unter Bevorzugung der nationalen, FIDESZ-nahen &amp;#8222;Oligarchen&amp;#8220; und Eliten, unter besonderer Ber&amp;uuml;cksichtigung der Interessen nationaler Kapitalfraktionen. Vor diesem Hintergrund sind sowohl Ma&amp;szlig;nahmen im Bankenbereich (Bankensteuer,  Zwangskonvertierung von Fremdw&amp;auml;hrungskrediten), die vor allem international agierende Bankenh&amp;auml;user treffen,  Sondersteuern f&amp;uuml;r ausl&amp;auml;ndische Konzerne bzw. Produkte (z.B. die omin&amp;ouml;se &amp;#8222;Fettsteuer&amp;#8220; von denen bspw. die ungarische Salami befreit ist)  und die Einf&amp;uuml;hrung der Flat-Tax zu sehen &amp;#8211; als auch der massive Abbau von ArbeitnehmerInnenrechte, sowie die Frontalattacke auf  Arbeitslose, Gewerkschaften und NGO in Ungarn: Arbeit muss im Interesse der Wettbewerbsf&amp;auml;higkeit, der Produktivit&amp;auml;tsentwicklung ungarischer Unternehmen und maximalen Verwertbarkeit so billig, entrechtet und flexibel einsetzbar wie m&amp;ouml;glich sein (siehe Beitrag in diesem BLOG&lt;a href="http://diealternative.org/belvederegasse/2011/09/autoritarer-kapitalismus-modell-ungarn/" target="_blank"&gt; &amp;#8220;Autorit&amp;auml;rer Kapitalismus &amp;#8211; Modell Ungarn&amp;#8221;&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Folgen dieser Wirtschafts- und Sozialpolitik sind allerdings katastrophal, wovon steigende Arbeitslosigkeit und wachsende Armut zeugen. Je katastrophaler die &amp;ouml;konomische Situation, desto st&amp;auml;rker als Ablenkung vom allgemeinen Elend die nationale Mobilisierung, desto autorit&amp;auml;rer der politische Kurs. Regelrecht befeuert wird dieser weitere Ruck nach Rechts durch die offen rechtsextreme, rassistische und antisemitische Agitation der Partei Jobbik unter Gabor Vona, Gr&amp;uuml;nder der paramilitaristischen, faschistischen, inzwischen verbotenen Ungarischen Garde. Die Jobbik positioniert sich als &amp;#8222;antielit&amp;auml;re&amp;#8220; Oppositionspartei gegen FIDESZ um gleichzeitig gegen die &amp;auml;rmsten der Gesellschaft und die Arbeitslosen zu mobilisieren, so Scheiring.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die LMP positioniere sich gegen FIDESZ wie Jobbik mit ihren Forderungen nach fairen Jobs,  sowie nach einem grundlegend neuen &amp;ouml;konomischen Modell, orientiert an einem besch&amp;auml;ftigungswirksamen, &amp;ouml;kologisch und sozial  vertr&amp;auml;glichen Wachstum, soziale und wirtschaftliche Plattformen, welche entsprechende Entwicklungen bef&amp;ouml;rdern, unterst&amp;uuml;tzen und ansto&amp;szlig;en w&amp;uuml;rden. Internationale Investoren m&amp;uuml;ssten in regionale &amp;Ouml;konomien eingebettet sein. Kritik kommt seitens der LMP allerdings auch an den restriktiven EU-Vorgaben: der Fiskalpakt drohe die EU-Peripherie &amp;#8211; also die s&amp;uuml;deurop&amp;auml;ischen und MOEL-Mitgliedsstaaten &amp;#8211; regelrecht zu ersticken und aller budget&amp;auml;rer Spielr&amp;auml;ume zu berauben. Was diese Regionen allerdings br&amp;auml;uchten sei ein Regime, das wirtschaftliche wie soziale Entwicklung f&amp;ouml;rdere &amp;#8211; was der Fiskalpakt allerdings katastrophalerweise verhindere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Matyas Benyik: 4 Millionen Ungarn in Armut&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &amp;Ouml;konom und ATTAC-Ungarn Vorsitzende &lt;strong&gt;Benyik&lt;/strong&gt; setzte Seirings Beitrag fort: Der &amp;ouml;konomische Transformationsprozess habe zur Verelendung breiter Bev&amp;ouml;lkerungsschichten gef&amp;uuml;hrt und insbesondere die Roma-Minderheit besonders schwer getroffen. 7 bis 10 % der ungarischen Bev&amp;ouml;lkerung geh&amp;ouml;ren den Roma an: 700.000 bis 1 Mio. Menschen. Roma waren die ersten, die vom Zusammenbruch des Sozialismus und der folgenden wirtschaftlichen Transformation, in aller H&amp;auml;rte getroffen wurden. Sesshaft im &amp;ouml;konomischen ohnehin eher unterentwickelten Ostungarn, besch&amp;auml;ftigt als ungelernte ArbeiterInnen in der Industrie, schnellte die Arbeitslosenrate im Zuge von Privatisierungs- und Rationalisierungsma&amp;szlig;nahmen, der Spezialisierung und der daraus resultierenden Nachfrage nach gut qualifizierten FacharbeiterInnen sowie der  Schlie&amp;szlig;ung von unrentablen Fabriken, in die H&amp;ouml;he. Eine Reintegration in den Arbeitsmarkt sei nicht mehr erfolgt &amp;#8211; nicht zuletzt weil der gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Teil der Roma an der besonders strukturschwachen slowakischen und serbischen Grenze leben, wo sie &amp;#8211; nicht zuletzt als Folge ver&amp;auml;nderter Machtverh&amp;auml;ltnisse und der um sich greifenden &amp;ouml;konomischen Krise &amp;#8211; regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Angriffsziele der faschistischen Ungarischen Garde wurden bzw. sind. Armut ist allerdings bei weitem kein auf Roma begrenztes Ph&amp;auml;nomen &amp;#8211; was nicht weiter verwundert bei dem bestehenden Verh&amp;auml;ltnis zwischen Preisen und L&amp;ouml;hnen. W&amp;auml;hrend die Regierung Orban die Armutsrate in Ungarn mit 11%, rund 1,2 Mio. Menschen beziffert &amp;#8211;  was nicht &amp;uuml;ber dem EU-Durchschnitt liegt &amp;#8211; gehen soziologische Untersuchungen in Ungarn von wesentlich h&amp;ouml;heren Armutsquoten aus: sie sprechen von knapp 40 % Armen &amp;#8211; rund 4 Mio. Menschen. Mit Antritt der FIDESZ-Regierung ist  dabei die ohnehin schon hohe Armutsrate unter sozialdemokratischen Regierungen  (33 %) noch einmal deutlich gestiegen. Besonders dramatisch dabei: die wachsende Armut bei Kindern und PensionistInnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Vera Zalka: Gespaltenes Land&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Donau-Theiss-Linie teilt das Land &amp;#8211; nicht nur geografisch, sondern auch &amp;ouml;konomisch und sozial  &amp;#8211; in West- und Ostungarn so &lt;strong&gt;Zalka&lt;/strong&gt;. Ostungarn ist dabei der weit  r&amp;uuml;ckst&amp;auml;ndigere Teil und wurde im Zuge der &amp;ouml;konomischen Transformation wirtschaftlich wie sozial noch weiter abgeh&amp;auml;ngt. Und wirtschaftliche R&amp;uuml;ckst&amp;auml;ndigkeit bedeutet Arbeitslosigkeit und Armut, insbesondere Kinder- und Altersarmut, wobei die Dramatik kaum vorstellbar ist. Hier gibt es D&amp;ouml;rfer mit bis zu 100 % Arbeitslosigkeit, so Zalka, regelrechte Ruinensiedlungen. Die Politik habe nun zu entscheiden, welcher Gruppe aus immer knapper werdenden Mitteln Unterst&amp;uuml;tzung zukommen sollte. Das f&amp;uuml;hrt zu unglaublichen H&amp;auml;rten. Inzwischen zur&amp;uuml;ckgekehrt: Hunger, so Vera Zalka, Unterern&amp;auml;hrung von Kindern (k&amp;uuml;rzlich hat in Ungarn ein&lt;em&gt; &amp;#8222;Hungermarsch&amp;#8220;&lt;/em&gt; von 50 Betroffen &amp;#8211; begleitet von hunderten SympathisantInnen -&amp;nbsp; aus dem Nordosten Ungarns nach Budapest statt. Die Forderung:  &amp;#8222;Arbeit, Brot&amp;#8220;. Ein Bericht dazu in der &lt;a href="http://www.budapester.hu/2012/02/armut-in-ungarn/" target="_blank"&gt;Budapester Zeitung&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist die Bev&amp;ouml;lkerung Ungarns schon desillusioniert und &amp;uuml;ber weite Strecken ohne Hoffnung auf Besserung, gilt das f&amp;uuml;r die Menschen des Ostens im Besonderen. &lt;em&gt;&amp;#8222;Sie glauben den L&amp;uuml;gen nicht mehr,&amp;#8220;&lt;/em&gt; so Zalka, den Versprechungen nach der Wende, dass es allen &amp;#8222;bald so gut gehen werde wie den &amp;Ouml;sterreichern und den Deutschen.&amp;#8220; Heute ist der Osten Hochburg von Jobbik, deren rassistische und antisemitische Agitation hier auf fruchtbaren Boden f&amp;auml;llt, w&amp;auml;hrend in Westungarn die Aversionen gegen das zunehmend verlendende Ostungarn steigen. Die Spaltung verl&amp;auml;uft allerdings nicht nur zwischen Ost- und Westungarn &amp;#8211; in Wirklichkeit ohnehin keine regionale sondern eine soziale und &amp;ouml;konomische Spaltung, sondern auch unter den Lohnabh&amp;auml;ngigen: die Zahl der MindestlohnbezieherInnen hat seit der Regierungs&amp;uuml;bernahme durch FIDESZ rasant zugenommen, die Einkommensunterschiede entsprechend ebenfalls. Und: die Generation der &amp;#8222;Babyboomer&amp;#8220; der 50er Jahre geht demn&amp;auml;chst in Pension. Nur, dass kein Geld da ist. Und so plant FIDESZ &amp;#8211; wie auch in Rest-Europa diskutiert wird &amp;#8211; einfach das Pensionsalter zu erh&amp;ouml;hen, das Problem also aufzuschieben, stattdessen Altersarbeitslosigkeit in Kauf zu nehmen. Die soziale und &amp;ouml;konomische Kluft in Ungarn ist bereits enorm, die Politik von FIDESZ hat diese bereits vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ert und droht diese noch weiter zu versch&amp;auml;rfen und das politische und gesellschaftliche Klima damit noch weiter zu radikalisieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Aron Tanos: Zivilgesellschaftlicher Widerstand beginnt sich zu formieren&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt allerdings auch Widerstand gegen diese Entwicklungen &amp;#8211; auch wenn die Zivilgesellschaft sich erst zu formieren beginnt und Orban mit seiner FIDESZ-Regierung trotz weit verbreiteter Unzufriedenheit noch fest im Sattel zu sitzen scheint. Aron Tanos (dt. &amp;#8222;der Verd&amp;auml;chtige&amp;#8220;) Aktivist der Jugendorganisation &amp;#8222;Solidaritas&amp;#8220; die heute in Ungarn bereits an die 6.000 AktivistInnen z&amp;auml;hlt, berichtet davon, dass einmal mehr mit  &amp;#8222;facebook&amp;#8220; die Organisation des Widerstandes begann. Ein nicht unwesentlicher Grund: &amp;#8222;facebook&amp;#8220;-Mobilisierung kostet nichts, denn die Zivilgesellschaft in Ungarn ist nicht nur organisatorisch, sondern auch finanziell schwach (Zitat von Tanos im Vorfeld:&lt;em&gt; &amp;#8222;Und wenn ich &amp;#8216;schwach&amp;#8217; sage, entspricht das nicht eurer Vorstellung von &amp;#8216;schwach&amp;#8217;. Es ist viel schlimmer &amp;#8230;&amp;#8220;&lt;/em&gt; &amp;#8211; was Tanos &amp;uuml;brigens auch &amp;uuml;ber die ungarischen Gewerkschaften sagt). Auf facebook entstand so die Gruppe &amp;#8222;Milla&amp;#8220;, &amp;#8222;1.000.000 f&amp;uuml;r Demokratie in Ungarn&amp;#8220;, die u.a. die Proteste gegen das Mediengesetz organisierte. Aus &amp;#8222;Milla&amp;#8220; entstand schlie&amp;szlig;lich am 1. Oktober 2011 &amp;#8222;Solidaritas&amp;#8220;. Mit Ende April soll es an  die Vernetzung der zarten, zivilgesellschaftlichen Pfl&amp;auml;nzchen, der fortschrittlichen Oppositionsparteien und der Gewerkschaften gehen &amp;#8211; um an einem &amp;#8222;demokratischen Round Table&amp;#8220; eine Allianz aller demokratischen Kr&amp;auml;fte zu bilden. &lt;em&gt;&amp;#8222;Wir m&amp;uuml;ssen agieren, wir haben keine Zeit &amp;uuml;ber Unterschiede zu diskutieren,&amp;#8220;&lt;/em&gt; so Tanos weiter. In einer zweiten Phase &amp;#8211; mit den  n&amp;auml;herr&amp;uuml;ckenden Wahlen &amp;#8211;  will &amp;#8222;Solidaritas&amp;#8220; ExpertInnen zu Wort kommen lassen, die alternative Wege aus der ungarischen Krise beschreiben sollen. Durchaus m&amp;ouml;glich erscheint &amp;#8211; wenn auch nicht unter Beteiligung von &amp;#8222;Solidaritas&amp;#8220; &amp;#8211; die Herausbildung einer neuen demokratischen Partei als glaubw&amp;uuml;rdige Wahlkonkurrenz zu FIDESZ (wobei die ExpertInnenfixierung nicht zuletzt vor dem Hintergrund technokratischer &amp;#8222;Expertenregierungen&amp;#8220; in s&amp;uuml;deurop&amp;auml;ischen L&amp;auml;ndern, unproblematisch erscheint, Anm.).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Gefahr Jobbik: bei Jugend popul&amp;auml;r und rabiat antisemitisch&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Gefahr geht dabei &amp;#8211; weil sie massiv unter Jugendlichen wirbt und ihre  paramilit&amp;auml;rischen Vorfeldorganisationen starken jugendlichen Zulauf haben &amp;#8211; von Jobbik auf. Die ungarische Jugend droht an die extreme Rechte verloren zu gehen, warnt Tanos, die demokratischen Kr&amp;auml;fte m&amp;uuml;ssten sich dringend was einfallen lassen. Auch Tanos spricht den &amp;#8211; gerade auch im Zuge der Wirtschaftskrise und des von FIDESZ promoteten neu erwachten ungarischen Nationalismus &amp;#8211; dramatisch ansteigenden Antisemitismus an. Die S&amp;uuml;ndenbocksuche, wer f&amp;uuml;r die tiefe &amp;ouml;konomische und gesellschaftliche Krise in Ungarn verantwortlich zeichne, hat l&amp;auml;ngst begonnen, die extreme Rechte hat die &amp;#8222;Schuldigen&amp;#8220; auch schon gefunden &amp;#8211; es ist &amp;#8222;das Ausland&amp;#8220;, die Linken, die Roma, die Arbeitslosen und nat&amp;uuml;rlich die Juden. Jobbik kann dabei auf eine traurige, antisemitische Traditionen in Ungarn aufbauen (zur Erinnerung: w&amp;auml;hrend der Horthyzeitwurden1922 die ersten antisemitischen Rassengesetze Europas beschlossen), der Kampf gegen die Linke, gegen den &amp;#8222;Sozialismus&amp;#8220; auch mit antisemitischen Parolen gef&amp;uuml;hrt. Mit dem ideologischen Hintergrund, linkes, fortschrittliches, liberales Gedankengut als &amp;#8222;un-ungarisch&amp;#8220;, als nicht dem &amp;#8222;ungarischen Geiste&amp;#8220; entsprechend, &amp;#8222;von au&amp;szlig;en den Ungarn aufgezwungen&amp;#8220; zu diffamieren. Der Jobbik-Vorsitzende kann ungestraft den Holocaust leugnen, auch im Parlament wird hemmungs- und weitgehend konsequenzenlos antisemitisch agitiert. Antisemitismus gewinnt bedrohlich an &amp;#8222;Normalit&amp;auml;t&amp;#8220;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Lichtblick: am 15. April 2012 demonstrierten &amp;uuml;ber 10.000 Ungarn mit dem &amp;#8222;Marsch des Lebens&amp;#8220; gegen Faschismus und Antisemitismus und gedachten der Opfer des Holocaust. Kardinal Erd&amp;ouml; nannte dabei in einem Beitrag Antisemitismus als &amp;#8220;unvereinbar mit dem Christentum&amp;#8221;. (Bericht von der Kundgebung im &lt;a href="http://www.pesterlloyd.net/html/1216marschlebende.html" target="_blank"&gt;Pester Lloyd&lt;/a&gt; vom 16. April 2012)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Bildungskatastrophe&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der radikale Abschied vom sozialistischen Erbe &amp;#8211; bis zur konsequenten Leugnung dieses Teils ungarischer Geschichte &amp;#8211; macht sich nicht nur in der Verfassung bemerkbar, sondern auch in der Bildungspolitik. War zu sozialistischen Zeiten das Bildungssystem gratis und sozial einigerma&amp;szlig;en durchl&amp;auml;ssig, ist heute ein Studium kaum mehr leistbar. Tanos nennt Zahlen: so gibt es heute um 72.000 weniger StudentInnen als noch vor einigen Jahren. Mit Aktionismus versucht etwa das Bildungsnetzwerk &amp;#8222;HaHa&amp;#8220; auf den Bildungsnotstand hinzuweisen. Die Folgen die ein derart repressives und ausgrenzendes Bildungssystem f&amp;uuml;r  die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung mit sich bringt ist jedenfalls absehbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Ausblick&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinsichtlich der n&amp;auml;heren ungarischen Zukunft &amp;uuml;berwiegt Pessimismus &amp;#8211; allerdings mit einer geringen Portion Hoffnung. &lt;em&gt;&amp;#8222;Die derzeitige Entwicklung ist derzeit nur schwer aufzuhalten, weil so gut wie kein demokratisches Bewusstsein herrscht,&amp;#8220;&lt;/em&gt; f&amp;uuml;rchtet etwa Scheiring. Ungarn brauche eine Demokratisierungsprozess, der sei allerdings langwierig, eine demokratische Opposition erst im entstehen, die Linke und fortschrittliche Ideen weitgehend desavouiert. Die &amp;#8222;totale Desillusionierung&amp;#8220; breiter Bev&amp;ouml;lkerungsschichten und der Fall in eine tiefe Depression mit politischer Inaktivit&amp;auml;t tu ihr &amp;uuml;briges dazu. Auch strukturell sei ein kurzfristiger Wandel schwierig: das einmal mehr ge&amp;auml;nderte, komplizierte Wahlrecht erm&amp;ouml;glicht schon Zwei-Drittel-Mehrheiten bei einem Stimmenanteil von 45 %. Eine neu, glaubw&amp;uuml;rdige Opposition m&amp;uuml;sse &amp;uuml;berhaupt erst regionale Organisationsstrukturen schaffen, um in einer Wahlauseinandersetzung gegen die etablierte Gro&amp;szlig;partei der Rechten &amp;#8211; FIDESZ &amp;#8211; bestehen. Tats&amp;auml;chlich erwarten sich die Oppositionellen Ungarns einiges vom beginnenden zivilgesellschaftlichen Aufbruch. Und was sich letztlich schwer absch&amp;auml;tzen l&amp;auml;sst. Werden die Desillusionierten und Frustrierten an der n&amp;auml;chsten Wahl teilnehmen oder einfach zu Hause bleiben? Werden sie mangels glaubw&amp;uuml;rdiger Alternative selbst noch einmal FIDESZ die Stimme geben? Gelingt es FIDESZ ihre treue Anh&amp;auml;ngerInnenschaft, deren Anzahl nicht zu untersch&amp;auml;tzen ist, noch einmal mit der entsprechenden Dosis Patriotismus zu mobilisieren?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein gewisse Hoffnung setzen die Oppositionellen auf die EU. Da ist einmal das angestrebte Art. 7 Verfahren. Und: ein EU-Mitgliedsland Ungarn stehe unter permanenter Beobachtung und k&amp;ouml;nne sich nicht alles leisten (wobei die aktuellen politischen und &amp;ouml;konomischen Entwicklungen innerhalb der EU auch im Zeichen der Entdemokratisierung und einer autorit&amp;auml;ren Wirtschaftspolitik stehen, Anm.). Was den ungarischen Oppositionellen jedenfalls ein zentrales Anliegen ist: die Vernetzung und Kooperation mit demokratischen Gruppierungen, Parteien und zivilgesellschaftlichen Initiativen in den anderen EU-Staaten. Wir nehmen dieses Anliegen gerne auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bericht von &lt;strong&gt;Thomas Zarka (&lt;a href="http://www.kiv.at" target="_blank"&gt;KIV/UG&lt;/a&gt;)&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Markus Koza (&lt;a href="http://auge.or.at" target="_blank"&gt;AUGE/UG&lt;/a&gt;)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;-&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Linksammlung zu Ungarn:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://scheiringgabor.blog.hu/" target="_blank"&gt;Blog von Gabor Scheiring&lt;/a&gt; (tlw. Ungarisch mit Verkn&amp;uuml;pfungen zu Facebook)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ustream.tv/recorded/21008379/highlight/248215" target="_blank"&gt;Aron Tanos Video&lt;/a&gt; (ungarisch)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://solidaritas.hu/" target="_blank"&gt;Homepage der Solidaritas Jugendliga&lt;/a&gt; (tw. ungarisch) &amp;#8211; Kontaktaufnahme unter KAPCSOLAT m&amp;ouml;glich (&amp;ouml;ffnet sich ein e-mailfenster wo man Namen, e-mail, Betreff und Text hineinschreiben kann). Etwas irritierend f&amp;uuml;r eine gegen Nationalismus auftretende Organisation die Verwendung ungarischer Namen f&amp;uuml;r slowakische St&amp;auml;dte (so wird z.B.  Dunajska Streda als Dunaszerdahely bezeichnet)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://hu.linkedin.com/pub/matyas-benyik/8/603/6a5" target="_blank"&gt;Matyas Benyik&lt;/a&gt;, Lebenslauf, Aktivit&amp;auml;ten, &lt;a href="http://vimeo.com/user5642618" target="_blank"&gt;Videos&lt;/a&gt; von Aktionen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.attac.org/en/groups/centre-and-periphery-abolition-neocolonialism-working-groupcpwg" target="_blank"&gt;Homepage von ATTAC Ungarn&lt;/a&gt; (deutsch, englisch, franz&amp;ouml;sisch, spanisch), Beitrag in der Zeitschrift &lt;a href="http://www.news.at/articles/1216/30/325176/attac-hungary-ungarn-armut" target="_blank"&gt;NEWS, Armut in Ungarn&lt;/a&gt; von ATTAC Ungarn&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;LMP: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lehet_M%C3%A1s_a_Politika" target="_blank"&gt;LMP auf wikipedia&lt;/a&gt;, Homepage der&lt;a href="http://lehetmas.hu/" target="_blank"&gt; LMP &lt;/a&gt;(ungarisch),&amp;nbsp; &lt;a href="http://nol.hu/belfold/lmp__magyarorszag_europa_szemetdombjava_valhat" target="_blank"&gt;Zeitungsartikel Nepszabatsa&lt;/a&gt;g (ungarisch)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.pesterlloyd.net/" target="_blank"&gt;Pester Lloyd&lt;/a&gt; (deutsch), regierungskritische Online Zeitung, die laufend berichtet und einen sehr guten  &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber politische Entwicklungen und Diskussionen in Ungarn liefert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.sozialforum-asf.at" target="_blank"&gt;Austrian Social Forum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Belvederegasse/~4/jJAR2qdC6qk" height="1" width="1" /&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 11:26:36 GMT</pubDate>
      <guid>http://feedproxy.google.com/~r/Belvederegasse/~3/jJAR2qdC6qk/</guid>
      <dc:creator>Belvederegasse</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-20T11:26:36Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>17. April 2012: Landesberufsschule Hartberg zu Gast in Wien - Diskussion &amp;uuml;ber die Arbeitsmarktsituat</title>
      <link>http://blogs.oevp.at/blogs/lopatka/archive/2012/04/19/17-april-2012-landesberufsschule-hartberg-zu-gast-in-wien-diskussion-ber-die-arbeitsmarktsituation.aspx</link>
      <description>&lt;P style="MARGIN:0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"&gt;&lt;SPAN style="mso-ascii-theme-font:minor-latin;mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-hansi-font-family:Calibri;"&gt;&lt;FONT size="3"&gt;&lt;FONT face="Calibri"&gt;Gemeinsam mit ihren Begleitlehrern Wolfgang Eder und Ing. Harald P&amp;ouml;ltl besuchten mich 44 Lehrlinge des Einzelhandels aus den Bereichen Autohandel und Telekommunikation der Landesberufsschule Hartberg am 17. April 2012 im &amp;#8222;Hohen Haus&amp;#8220; in Wien. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P style="MARGIN:0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"&gt;&lt;SPAN style="mso-ascii-theme-font:minor-latin;mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-hansi-font-family:Calibri;"&gt;&lt;FONT size="3"&gt;&lt;FONT face="Calibri"&gt;Im Mittelpunkt stand ein Gespr&amp;auml;ch &amp;uuml;ber die Arbeitsmarktsituation in &amp;Ouml;sterreich und im Bezirk Hartberg . &amp;Ouml;sterreich ist mit einer Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent im M&amp;auml;rz 2012 weiterhin das Land mit der geringsten Arbeitslosigkeit innerhalb der Europ&amp;auml;ischen Union. Im Vergleich dazu betr&amp;auml;gt die Zahl der Arbeitslosen in Spanien zum Beispiel 40 Prozent. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P style="MARGIN:0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"&gt;&lt;SPAN style="mso-ascii-theme-font:minor-latin;mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-hansi-font-family:Calibri;"&gt;&lt;FONT size="3"&gt;&lt;FONT face="Calibri"&gt;Die Jugendarbeitslosigkeit liegt in &amp;Ouml;sterreich bei 8,2 Prozent. Hier ist positiv zu erw&amp;auml;hnen, dass die Zahl der offenen Lehrstellen in &amp;Ouml;sterreich wesentlich st&amp;auml;rker anstieg als die Zahl der Lehrstellensuchenden. In der Europ&amp;auml;ischen Union lag die Jugendarbeitslosigkeit im Dezember 2011 bei 22,1 Prozent. In Spanien und Griechenland ist diese mit knapp unter 50 Prozent am h&amp;ouml;chsten. Wir m&amp;uuml;ssen vor allem im Bereich der Jugendbesch&amp;auml;ftigung massive Anstrengungen unternehmen, um der Jugend den Einstieg in die Arbeitswelt zu erm&amp;ouml;glichen. Junge Menschen, die nach Absolvierung des Pflichtschulabschlusses keine Ausbildung machen, sind ihr Leben lang am st&amp;auml;rksten von der Arbeitslosigkeit betroffen. Mit 10,1 % Arbeitslosigkeit im Bezirk Hartberg liegt die Quote deutlich h&amp;ouml;her als im Gesamtstaat. Die Jugendarbeitslosigkeit betr&amp;auml;gt im Bezirk 8 Prozent.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P style="MARGIN:0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"&gt;&lt;SPAN style="mso-ascii-theme-font:minor-latin;mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-bidi-font-family:Calibri;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:'Times New Roman';mso-fareast-language:DE-AT;"&gt;&lt;FONT size="3"&gt;&lt;FONT face="Calibri"&gt;&lt;SPAN style="mso-spacerun:yes;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/SPAN&gt;Wir m&amp;uuml;ssen in Zukunft weiterhin alles unternehmen, dass es uns gelingt zus&amp;auml;tzliche Betriebe anzusiedeln, damit die Menschen in der Region einen Arbeitsplatz vorfinden. Daher habe ich bewusst meinen Arbeitsschwerpunkt in Richtung Arbeitspl&amp;auml;tze, Wirtschaft und Standortentwicklung gesetzt. Wir m&amp;uuml;ssen nachhaltig Arbeitspl&amp;auml;tze schaffen und sichern.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;
&lt;P style="MARGIN:0cm 0cm 10pt;" class="MsoNormal"&gt;&lt;SPAN style="mso-ascii-theme-font:minor-latin;mso-hansi-theme-font:minor-latin;mso-bidi-font-family:Calibri;mso-ascii-font-family:Calibri;mso-hansi-font-family:Calibri;mso-fareast-font-family:'Times New Roman';mso-fareast-language:DE-AT;"&gt;&lt;FONT size="3"&gt;&lt;FONT face="Calibri"&gt;&lt;IMG style="WIDTH:400px;" title="Landesberufsschule Hartberg" alt="Landesberufsschule Hartberg" src="http://blogs.oevp.at/blogs/postImages/124199647.JPG" width="400" /&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/SPAN&gt;&lt;/P&gt;&lt;img src="http://blogs.oevp.at/aggbug.aspx?PostID=73474" width="1" height="1" /&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 19 Apr 2012 06:59:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://blogs.oevp.at/blogs/lopatka/archive/2012/04/19/17-april-2012-landesberufsschule-hartberg-zu-gast-in-wien-diskussion-ber-die-arbeitsmarktsituation.aspx</guid>
      <dc:creator>Reinhold Lopatka</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-19T06:59:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Warnung! Nulllohnrunden im &amp;ouml;ffentlichen Dienst k&amp;ouml;nnen auch Ihr Einkommen gef&amp;auml;hrden &amp;#8230;</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/Belvederegasse/~3/iu0xanCkUoA/</link>
      <description>&lt;div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"&gt;			
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&lt;/a&gt;		&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div id="attachment_2398" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"&gt;&lt;a href="http://diealternative.org/belvederegasse/files/2012/04/verdi_wert1.jpeg"&gt;&lt;img class="size-full wp-image-2398" src="http://diealternative.org/belvederegasse/files/2012/04/verdi_wert1.jpeg" alt="" width="240" height="138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="wp-caption-text"&gt;&amp;quot;Wir sind es wert!&amp;quot; Mit der Forderung nach einem Gehaltsplus von 6,5 % im &amp;ouml;ffentlichen Dienst ging die deutsche Gewerkschaft verdi in die Tarifverhandlungen. Mit Erfolg - in den n&amp;auml;chsten zwei Jahren werde sich &amp;uuml;ber mehrere Etappen die Einkommen um 6,3 % erh&amp;ouml;hen. Die &amp;ouml;sterreichischen Gewerkschaften der &amp;ouml;ffentlichen Dienste geben&amp;#039;s billiger: Nulllohnrunden 2013, moderate Lohnrunden ab 2014. Photo: verdi&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Das &lt;a href="https://www.bmf.gv.at/Presse/Pressearchiv2012/Februar/12809.htm" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;&amp;#8222;Stabilit&amp;auml;tspaket&amp;#8220; 2012 bis 2016&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; &amp;#8211; wie das Sparpaket im Zeichen von Fiskalpakt und Schuldenbremse so euphemistisch benamst wird &amp;#8211; ist nun vorerst einmal von der Regierung verabschiedet und vom Parlament beschlossen worden. Zugestimmt haben u.a. auch die gro&amp;szlig;koalition&amp;auml;ren Gewerkschaftsabgeordneten in rot und schwarz. Das war zu erwarten, hat sich doch der &amp;Ouml;GB das Konsolidierungspaket &amp;#8211; das nat&amp;uuml;rlich schlimmer h&amp;auml;tte ausfallen k&amp;ouml;nnen, weil schlimmer geht&amp;#8217;s immer &amp;#8211; sch&amp;ouml;ner geredet als es ist. Schlie&amp;szlig;lich seien ArbeitnehmerInnen von den Konsolidierungsma&amp;szlig;nahmen nur wenig betroffen, seien h&amp;ouml;here Massensteuern, Privatisierungen und massiver Sozialabbau verhindert worden. Nun, ob dem tats&amp;auml;chlich so ist, wird erst die Reform der F&amp;ouml;rdersystems, die veranschlagten aber nicht n&amp;auml;her konkretisierten Einsparungen auf L&amp;auml;nder- und Gemeindeebene, bei den Ermessensausgaben sowie im Gesundheitssystem zeigen. Andererseits, was soll der &amp;Ouml;GB als Gesamtorganisation auch viel anderes sagen, wenn die Gewerkschaft jener ArbeitnehmerInnengruppe, die sehr wohl massive Einschnitte hinnehmen muss,  diese so einmal akzeptiert, unabh&amp;auml;ngig davon, was diese auch f&amp;uuml;r andere Besch&amp;auml;ftigtengruppen bedeuten w&amp;uuml;rden &amp;#8211; wir sprechen von der Nulllohnrunde im &amp;ouml;ffentlichen Dienst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span id="more-2389"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;&amp;Ouml;ffentliche Dienste &amp;#8211; alles Beamte, oder was?&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einsparungen von &lt;strong&gt;1,1 Mrd. Euro soll die Nulllohnrunde 2013&lt;/strong&gt; sowie die &lt;strong&gt;&amp;#8222;moderate&amp;#8220; Lohnrunden 2014&lt;/strong&gt; f f&amp;uuml;r Bundesbedienstete und LandeslehrerInnen &amp;#8211; in Summe rund 210.000 Betroffene &amp;#8211; dem Bundesbudget bringen. Die G&amp;Ouml;D mit ihrem Vorsitzenden, stv. Nationalratspr&amp;auml;sidenten und &amp;Ouml;VP-Abgeordneten Neugebauer hat diese Lohnk&amp;uuml;rzungsma&amp;szlig;nahme &amp;#8211; schlie&amp;szlig;lich handelt es sich um deutliche Reallohnverluste &amp;#8211; geschluckt und argumentierte dieses Faktum mit der Abwehr noch schlimmerer Ma&amp;szlig;nahmen. Da sei das gerade noch akzeptabel gewesen. Die Bundesregierung spricht dabei gerne von einem &lt;em&gt;&amp;#8222;Solidarbeitrag&amp;#8220;&lt;/em&gt; der Beamten mit ihren sicheren Arbeitspl&amp;auml;tzen und Einkommen. Medial wird diese Nulllohnrunde &amp;uuml;berhaupt gerne als Beitrag &amp;#8222;der Beamten&amp;#8220; zur Budgetkonsolidierung bezeichnet. Dass diese Ma&amp;szlig;nahmen in breiten Bev&amp;ouml;lkerungsschichten nicht unpopul&amp;auml;r ist, liegt wohl am nicht gerade besonders guten Image der Beamten, wof&amp;uuml;r nicht zuletzt die G&amp;ouml;D mit ihrem Auftreten als &amp;#8222;Standesvertretung&amp;#8220; verantwortlich ist. Gar nicht klammheimlich ist die Freude des/der Durchschnitts&amp;ouml;sterreicherIn dass es den &amp;#8222;privilegierten&amp;#8220; Beamten nun endlich auch einmal &amp;#8222;an den Kragen&amp;#8220; geht, den &lt;em&gt;&amp;#8222;Betonierern&amp;#8220;&lt;/em&gt; und sturen Verteidigern l&amp;auml;ngst &amp;uuml;berkommener,&lt;em&gt; &amp;#8222;wohlerworbener Rechte&amp;#8220;&lt;/em&gt; und Beilagen, von denen der/die durchschnittliche Privatangestellte nur tr&amp;auml;umen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, tats&amp;auml;chlich hat das in der ver&amp;ouml;ffentlichten Meinung transportierte Bild des &amp;Auml;rmelschoner tragenden, kleinkarierten und pitzeligen Beamten, der sich &amp;#8222;b&amp;uuml;rgerfern&amp;#8220; hinter Vorschriften und Gesetzen verschanzt nur wenig mit der Realit&amp;auml;t der &amp;ouml;ffentlichen Dienste zu tun. Die &amp;ouml;ffentlichen Dienste des Bundes, der L&amp;auml;nder, der Gemeinden sind nicht weniger vielf&amp;auml;ltig, als &amp;#8222;die Privatwirtschaft&amp;#8220;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &amp;ouml;ffentliche Dienst reicht von Bund, L&amp;auml;ndern und Gemeinden bis hin zu ausgegliederten Betrieben, Krankenanstalten etc. Er umfasst Beamte ebenso wie Vertragsbedienstete, normale Privatangestellte, ArbeiterInnen, freie DienstnehmerInnen und WerkvertragsnehmerInnen. &amp;Ouml;ffentlich Bedienstete sind genauso Vollzeit wie Teilzeit besch&amp;auml;ftigt, haben befristete Arbeitsvertr&amp;auml;ge, arbeiten &amp;#8222;atypisch&amp;#8220;. Will man/frau sich den &amp;ouml;ffentlichen Diensten, den Berufsgruppen in den &amp;ouml;ffentlichen Diensten sowie den Einkommensstrukturen bzw. -verh&amp;auml;ltnissen n&amp;auml;hern, empfiehlt sich ein Blick in den&lt;a href="http://www.rechnungshof.gv.at/berichte/ansicht/detail/einkommensbericht-20101-1.html" target="_blank"&gt; Einkommensbericht des Rechnungshofs &lt;/a&gt; aus dem Jahr 2010 (Daten 2009). Nicht zuletzt, um das bestehende, bzw. verbreitete Bild &amp;uuml;ber die &amp;ouml;ffentlichen Dienste einem Realit&amp;auml;tscheck zu unterziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Riesiges &amp;#8222;Beamtenheer&amp;#8220;?&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie schaut es nun mit den &amp;#8222;Berufsgruppen&amp;#8220; im &amp;ouml;ffentlichen Dienst aus? Wie gro&amp;szlig; ist das &amp;#8222;BeamtInnenheer&amp;#8220; tats&amp;auml;chlich? Was umfassen die &amp;ouml;ffentlichen Dienste nun alles?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Von den &lt;strong&gt;3,990 Millionen unselbst&amp;auml;ndig Besch&amp;auml;ftigten&lt;/strong&gt; im Jahr 2009 waren &lt;strong&gt;225.650 Beamte&lt;/strong&gt;, 318.668 Vertragsbedienstete. Der &amp;#8222;Beamtenanteil&amp;#8220; an allen unselbst&amp;auml;ndig Besch&amp;auml;ftigten betrug 2009 also &lt;strong&gt;5,7 %&lt;/strong&gt;, Tendenz fallend.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;W&amp;auml;hrend die Zahl der Beamten seit 2004 von knapp &amp;uuml;ber &lt;strong&gt;249.000 auf 225.650 Personen&lt;/strong&gt; zur&amp;uuml;ckging, stieg jene der Vertragsbediensteten von knapp 239.500 auf 318.668 Personen. Seit 1998 ist die Zahl der Beamten &lt;strong&gt;von fast 353.000 um 36 % zur&amp;uuml;ckgegangen&lt;/strong&gt;! Ursachen f&amp;uuml;r diesen massiven R&amp;uuml;ckgang sind u.a. Ausgliederungen, Aufnahme- und Pragmatisierungsstopps, Umstrukturierungen (etwa in den &amp;Ouml;BB). Die Vertragsbediensteten im &amp;ouml;ffentlichen Dienst sind erst seit 2004 gesondert als eigene Gruppe ausgewiesen, nicht zuletzt aufgrund ihrer zunehmenden Bedeutung im &amp;ouml;ffentlichen Dienst.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Mit Vertragsbediensteten und Beamten sind allerdings noch lange nicht alle Besch&amp;auml;ftigten der &amp;ouml;ffentlichen Dienste erfasst: im Rechnungshofbericht finden sich u.a. die Branchen &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;#8222;Erziehung und Unterricht (P)&amp;#8220;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; sowie &amp;#8222;Gesundheits- und Sozialwesen (Q)&amp;#8220; mit 94.411 bzw. 247.938 Besch&amp;auml;ftigte, die sowohl private wie auch &amp;ouml;ffentliche Dienstleister umfassen mit jeder Menge Besch&amp;auml;ftigungsverh&amp;auml;ltnissen mit&lt;strong&gt; privatrechtlichen Arbeitsvertr&amp;auml;gen&lt;/strong&gt;, auch bei &amp;ouml;ffentlichen Dienstleistern. Diese beiden Branchen werden getrennt vom Bereich&lt;strong&gt;&lt;em&gt; &amp;#8222;&amp;Ouml;ffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung (O)&amp;#8220;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; mit in Summe 570.564 Besch&amp;auml;ftigten gef&amp;uuml;hrt. Hinzu kommen noch die Branchen &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;#8222;Energieversorgung&amp;#8220;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;#8222;Verkehr und Lagerei&amp;#8220;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; die ebenfalls &amp;ouml;ffentlich erbrachte Dienstleistungen und entsprechend &amp;ouml;ffentliche Bedienstete beinhalten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Alles  Einkommensspitze?&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinsichtlich der Einkommenssituation stellt sich die Lage wie folgt dar:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das &lt;strong&gt;Medianeinkommen&lt;/strong&gt; (mittlere Einkommen, 50 % verdienen mehr, 50 % verdienen weniger) aller unselbst&amp;auml;ndig Besch&amp;auml;ftigter lag &lt;strong&gt;2009 bei 24.449 Euro j&amp;auml;hrlich&lt;/strong&gt; (d.s. 1.746 Euro brutto/Monat, 14 x im Jahr). W&amp;auml;hrend die Medianeinkommen der &lt;strong&gt;ArbeiterInnen mit 17.874&lt;/strong&gt; Euro deutlich darunter lagen, lagen die mittleren Einkommen der &lt;strong&gt;Angestellten (27.723 Euro)&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Vertragsbediensteten (28.103)&lt;/strong&gt; &amp;uuml;ber dem allgemeinen  Schnitt, waren jedoch ann&amp;auml;hernd gleich. Zwischen Angestellten und VB l&amp;auml;sst sich also nur ein  geringer Einkommensunterschied von gerade einmal 1,3 % ausmachen (Noch 2008 lagen die mittleren Einkommen der Vertragsbediensteten sogar leicht unter jenem der Angestellten). Zieht frau/man allerdings &lt;strong&gt;Beamte und Vertragsbedienstete&lt;/strong&gt; zusammen,  liegt der &amp;#8222;&amp;ouml;ffentliche Dienst&amp;#8220; (allerdings ohne Privatangestellte im &amp;Ouml;D!) mit &lt;strong&gt;mittleren 35.702 Euro&lt;/strong&gt; pro Jahr doch relative deutlich &amp;uuml;ber dem  Median aller ArbeitnehmerInneneinkommen in &amp;Ouml;sterreich.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das liegt tats&amp;auml;chlich am &lt;strong&gt;Medianeinkommen der Beamten &amp;#8211; mit 47.818 Euro/Jahr&lt;/strong&gt; tats&amp;auml;chlich fast doppelt so hoch wie die  mittlere ArbeitnehmerInneneinkommen in &amp;Ouml;sterreich. Warum das so ist, hat allerdings auch einfache Gr&amp;uuml;nde: einerseits liegt die H&amp;ouml;he im Altersschnitt begr&amp;uuml;ndet. W&amp;auml;hrend das Durchschnittsalter der &lt;strong&gt;Angestellten bspw. bei 38 Jahren&lt;/strong&gt; liegt, liegt das der &lt;strong&gt;Beamten gleich um 10 Jahre dar&amp;uuml;ber&lt;/strong&gt;, n&amp;auml;mlich bei &lt;strong&gt;48 Lebensjahren&lt;/strong&gt;. Die hohen Einkommen und im Vergleich zu den anderen Berufsgruppen hohen Einkommenszuw&amp;auml;chse lassen sich also vor allem auf den &lt;strong&gt;Alterungseffek&lt;/strong&gt;t zur&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hren: &lt;em&gt;&amp;#8222; Insgesamt geht die Anzahl der Personen in dieser Gruppe zur&amp;uuml;ck, weil die Zahl der Pragmatisierungen sinkt und damit immer weniger neue BeamtInnen hinzukommen. Die noch verbleibenden BeamtInnen haben durch die gesetzlichen Gehaltsvorr&amp;uuml;ckungen einen Einkommenszuwachs, der nicht im selben Ausma&amp;szlig; durch neu hinzukommende geringe Einkommen ausgeglichen wird. Das Resultat ist ein im Vergleich zu den anderen Gruppen starker Anstieg des Gruppenmittelwert.&amp;#8220;&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die absolute H&amp;ouml;he des beamteten Medianeinkommens relativiert sich entsprechend, werden &lt;strong&gt;vergleichbare Angestellteneinkommen&lt;/strong&gt; den Beamteneinkommen gegen&amp;uuml;bergestellt. Etwa wenn  Einkommen Vollzeit besch&amp;auml;ftigter m&amp;auml;nnlicher Angestellter mit &lt;strong&gt;langer Betriebszugeh&amp;ouml;rigkeit (20 Jahre)&lt;/strong&gt; mit jenem m&amp;auml;nnlicher, &amp;ouml;ffentlich Bediensteter (in diesem Falle wohl mit im Vergleich zu VB h&amp;ouml;herem Beamtenanteil) vergleicht werden: &lt;strong&gt;Angestellte&lt;/strong&gt; verdienen in diesem Fall mit einem &lt;strong&gt;Medianeinkommen von 59.756 Euro&lt;/strong&gt; deutlich mehr als vergleichbare &lt;strong&gt;&amp;ouml;ffentlich Bedienstete mit 49.260 Euro&lt;/strong&gt;. &lt;strong&gt;Fraueneinkommen&lt;/strong&gt; bei dieser Zugeh&amp;ouml;rigkeitsdauer liegen bei &lt;strong&gt;Angestellten bei Euro 43.940&lt;/strong&gt;, bei &lt;strong&gt;Beamtinnen bei 49.869&lt;/strong&gt;. Der Einkommensunterschied zwischen m&amp;auml;nnlichen und weiblichen Angestellten ist also deutlich gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als jener zwischen weiblichen Angestellten und Beamtinnen!&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Unter dem allgemeinen Medianeinkommen &amp;#8211; also im &amp;#8222;unteren&amp;#8220; Einkommenssegment befinden sich zwar &lt;strong&gt;weniger als 10 % der BeamtInnen&lt;/strong&gt; aber immerhin &lt;strong&gt;rund 40 % der Vertragsbediensteten&lt;/strong&gt;. Insgesamt liegen rund &lt;strong&gt;25 % aller Beamten und Vertragsbediensteten unter dem Medianeinkommen &lt;/strong&gt;aller unselbst&amp;auml;ndiger Besch&amp;auml;ftigter,&lt;strong&gt; rund 30 % aller weiblichen VB und Beamtinnen&lt;/strong&gt;. Wird der Privatangestelltenbereich im &amp;ouml;ffentlichen Dienst hinzugerechnet &amp;#8211; vor allem in den Niedriglohnbranchen Soziales, Gesundheit (mittleres Bruttojahreseinkommen: 19.672 Euro), Unterrichtswesen und Erziehung (mittleres Bruttojahreseinkommen: 17.463) mit einem hohen Frauen- (79 % im Bereich  Soziales und Gesundheit, 55 % im Bereich Unterricht) und Teilzeitbesch&amp;auml;ftigungsanteil  (53 % im Sozial- und Gesundheitsbereich, 46 % im Unterrichtsbereich) steigt der Anteil derjenigen, die Unter-Median liegen wohl mit Sicherheit auf &lt;strong&gt;30 bis &amp;uuml;ber 30 %&lt;/strong&gt;. Dieses runde Drittel im Unter-Median-Einkommensbereich macht dabei rund ein F&amp;uuml;nftel der Lohnsumme im &amp;ouml;ffentlichen Dienst aus.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, warum das alles? Sicher nicht, weil wir es als unseren Auftrag sehen, die Spitzeneinkommen von Spitzenbeamten zu verteidigen. Sondern um die &amp;ouml;ffentlichen Dienste in ihrer Vielfalt darzustellen und falsche Bilder gerade zu r&amp;uuml;cken. Die &amp;ouml;ffentlichen Dienste reichen von Krankenh&amp;auml;usern, Pflegeeinrichtungen, Kinderkrippen und -g&amp;auml;rten, &amp;uuml;ber Schulen, Magistrate, Stadtg&amp;auml;rtnereien, Gemeinde- und Sozial&amp;auml;mter, der Bestattung, Verkehrsbetrieben, kommunalen Energieversorgern bis hin zu Universit&amp;auml;ten, dem AMS, Ministerien, Museen, dem Bundesrechenzentrum und der Statistik Austria. Die &amp;ouml;ffentlichen Dienste umfassen Leistungen der L&amp;auml;nder, Gemeinden, des Bundes und der ausgegliederten Bereiche. In &amp;ouml;ffentlichen Diensten arbeiten Beamte, Vertragsbedienstete, Privatangestellte, ArbeiterInnen, LeiharbeiterInnen, befristet Besch&amp;auml;ftigte  und andere &amp;#8222;Atypische&amp;#8220;. Einkommen reichen von &amp;#8222;nahe der Armutsgef&amp;auml;hrdung&amp;#8220; bis zu Spitzengagen Top-Beamter. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Entsprechend treffen &amp;#8222;Nulllohnrunden&amp;#8220; bzw. moderate Lohnsteigerungen auch unterschiedlich:&lt;/em&gt; &lt;em&gt;Was ein Sektionschef oder anderer  Spitzenverdiener im &amp;ouml;ffentlichen Dienst &amp;#8211; unabh&amp;auml;ngig von seinem beruflichen Status &amp;#8211; an Kaufkraftverlust &amp;ouml;konomisch vermutlich locker verkraften kann, kann f&amp;uuml;r eine Teilzeit besch&amp;auml;ftigte, alleinerziehende Kinderg&amp;auml;rtnerin oder Altenpflegerin &amp;#8211; egal ob Beamtin, VB oder Privatangestellte &amp;#8211; schon existenzbedrohend werden. &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der angek&amp;uuml;ndigten &amp;#8222;Nulllohnrunde&amp;#8220; handelt es sich also nicht um ein &amp;#8222;Beamtenpaket&amp;#8220;, wie so gerne dargestellt, sondern eine Lohnk&amp;uuml;rzungsma&amp;szlig;nahme, die zunehmend alle Besch&amp;auml;ftigten der &amp;ouml;ffentlichen Dienste zu treffen droht, haben doch auch schon L&amp;auml;nder und Gemeinden angek&amp;uuml;ndigt &amp;#8211; sie haben schlie&amp;szlig;lich einen Konsolidierungsbeitrag von ausgabeseitigen rund 2,6 Mrd. Euro zu erbringen &amp;#8211; dem Nulllohnrunden-Beispiel des Bundes folgen zu wollen. Ausgedehnt auf Gemeinde- und Landesbedienstete ist der Kreis unmittelbar Betroffener schon deutlich gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als die gesch&amp;auml;tzten 210.000 Personen. Und auch bei diesem erweiterten Kreis droht es allerdings nicht zu bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Bis zu 900.000 Betroffene!&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn auch der &amp;#8222;privat&amp;#8220; organisierte, in Wirklichkeit von der &amp;ouml;ffentlichen Hand beauftragte und finanzierte Gesundheits- und Sozialbereich ist vielfach mittel- bis unmittelbar an die Lohnentwicklungen der &amp;ouml;ffentlichen Dienste gekoppelt. Einrichtungen der Sozialwirtschaft bzw. des (Elementar-)Bildungsbereich soweit sie nicht im BAGS-KV organisiert sind, orientieren sich in ihren betrieblichen Lohnschemata vielfach an Gemeinde- oder Landesbediensteten. Nulllohnrunden w&amp;uuml;rden sie direkt treffen. Mittelbar aber wohl auch den BAGS-KV Bereich. Arbeitgeberseitig werden die Verhandlungsergebnisse des &amp;ouml;ffentlichen Dienstes gerne als &amp;#8222;Leitlinie&amp;#8220; f&amp;uuml;r die BAGS-KV-Verhandlungen herangezogen &amp;#8211; vor allem hinsichtlich der H&amp;ouml;he der Lohnzuw&amp;auml;chse. ArbeitnehmerInnenseitig ist in den letzten Jahren das Bestreben zu beobachten, sich deutlicher von den Ergebnissen im &amp;ouml;ffentlichen Dienst abzusetzen und h&amp;ouml;here Abschl&amp;uuml;sse zu erzielen. Was auch verst&amp;auml;ndlich ist, liegen die Einkommen im frauendominierten Sozial- und Gesundheitsbereich doch deutlich unter dem allgemeinen Medieneinkommen &amp;#8211; n&amp;auml;mlich  um rund 19 %  was nat&amp;uuml;rlich auch der hohen Teilzeitquote geschuldet ist &amp;#8211; und noch deutlicher unter den Medianeinkommen der VB und Beamten im &amp;ouml;ffentlichen Dienst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gleichzeitig ist allerdings zu beobachten, dass sich die &amp;ouml;ffentliche Hand durch entsprechende Lohnabschl&amp;uuml;sse im privaten Gesundheits- und Sozialbereich nicht besonders beeindrucken l&amp;auml;sst, F&amp;ouml;rderungen und Subventionen unabh&amp;auml;ngige von den KV-Verhandlungsergebnissen gleich belassen bzw. in Zeiten des Spardrucks sogar noch reduzieren. Die geplante Reform der F&amp;ouml;rdersysteme, die K&amp;uuml;rzung der Ermessensausgaben und die Sparvorgaben auf Landes-, Gemeindeebene sowie im Gesundheitsbereich lassen jedenfalls harte Verteilungsk&amp;auml;mpfe im privat organisierten aber &amp;ouml;ffentlich finanzierten Sozial- und Gesundheitsbereich erwarten. Lohnrunden, ohnehin nie besonders &amp;uuml;ppig im Bereich der BAGS-KV-Betriebe drohen &amp;#8211; wenn schon nicht mit &amp;#8222;Nullzuwachs&amp;#8220; &amp;#8211; bescheiden auszufallen. Summiert frau/man nun die Zahl potentiell Betroffener von Nulllohnrunden im &amp;ouml;ffentlichen Dienst auf, so kommt frau/man &amp;#8211; basierend auf den Daten des Einkommensbericht &amp;#8211; auf die stolze Zahl von&lt;strong&gt; rund 900.000 Besch&amp;auml;ftigten&lt;/strong&gt;! Beinahe &lt;strong&gt;ein Viertel der unselbst&amp;auml;ndig Besch&amp;auml;ftigten &lt;/strong&gt;in &amp;Ouml;sterreich. Damit kann ein Nulllohnrunde mit der entsprechenden Kaufkraftschw&amp;auml;chung gerade in Krisenzeiten tats&amp;auml;chlich ein ernsthaftes wirtschaftspolitisches Problem werden, droht sich doch der private Konsum entsprechend deutlich abzuschw&amp;auml;chen was einen weiteren Anstieg von Arbeitslosigkeit und damit Einkommensverlust bef&amp;uuml;rchten l&amp;auml;sst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nulllohnrunden im &amp;ouml;ffentlichen Dienst erzeugen damit Wirkungen weit &amp;uuml;ber die &amp;ouml;ffentlichen Dienste hinaus. Und: es darf bezweifelt werden, dass vorgegebene Sparziele bei steigender Arbeitslosigkeit, damit sinkenden Steuereinnahmen bei steigenden Sozialausgaben und schrumpfender bis stagnierender Wirtschaftsleistung erreicht werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Klares &amp;#8222;NEIN&amp;#8220; zu Nulllohnrunden &amp;#8211; untere und mittlere Einkommen st&amp;auml;rken statt  undifferenziertes K&amp;uuml;rzen!&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei war es gerade der private Konsum dank vorj&amp;auml;hrlicher guter Lohnabschl&amp;uuml;sse, sowie der Sozialstaat mit seinen (&amp;ouml;ffentlichen) Einrichtungen und Sicherungssystemen, der den Konjunktureinbruch 2008/2009 einigerma&amp;szlig;en abfederte und die wirtschaftliche Lage stabilisierte. Anhaltend relativ hohe Arbeitslosigkeit sowie stagnierendes bis r&amp;uuml;ckl&amp;auml;ufiges Realeinkommen in &amp;ouml;ffentlichen Diensten und &amp;ouml;ffentlich finanzierten sozialen Diensten drohen dagegen die ohnehin schon negativen Wirtschaftsprognosen noch zus&amp;auml;tzlich zu verschlechtern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nulllohnrunden sind daher nicht nur aus grunds&amp;auml;tzlichen Erw&amp;auml;gungen abzulehnen, sondern auch aus gesamtwirtschaftlichen. Versch&amp;auml;rfend tritt hierzu noch das Faktum, dass mit drohenden Nulllohnrunden bzw. &amp;#8222;moderaten&amp;#8220; Lohnrunden im &amp;ouml;ffentlichen bzw. &amp;ouml;ffentlich finanzierten Bereich vielfach ausgerechnet jene Berufsgruppen Realeinkommensverluste hinnehmen m&amp;uuml;ssen, deren Arbeit im direkten Vergleich zu ihrer Entlohnungen einen hohen &amp;#8222;sozialen Mehrwert&amp;#8220; erzeugt, wie die britische&lt;a href="http://diealternative.org/sozialmilliarde/2010/02/nef-studie-vom-gesellschaftlichen-wert-von-arbeit-und-warum-soziale-arbeit-mehr-wert-ist/" target="_blank"&gt; &amp;#8222;new economics foundation&amp;#8220;  in einer Studie&lt;/a&gt; errechnet hat &amp;#8211; n&amp;auml;mlich Gesundheits-, Sozial- und Bildungsberufe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href="http://auge.or.at" target="_blank"&gt;Unabh&amp;auml;ngigen GewerkschafterInnen in der AK Wien (AUGE/UG)&lt;/a&gt; werden daher zur n&amp;auml;chsten AK-Vollversammlung, dem Wiener ArbeitnehmerInnenparlament, einen&lt;a href="http://www.auge.or.at/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=472:antrag-16-zur-157-vollversammlung-der-arbeiterkammer-wien-am-25-april-2012&amp;amp;catid=80&amp;amp;Itemid=382" target="_blank"&gt; Antrag &lt;/a&gt;einbringen, indem sich die AK-Wien klar gegen Nulllohnrunden &amp;#8211; auch im rot-gr&amp;uuml;n regierten Wien &amp;#8211;  und f&amp;uuml;r eine St&amp;auml;rkung unterer und mittlerer Einkommen ausspricht. Mit genau oben angef&amp;uuml;hrten Argumenten. Weil Nulllohnrunden eben weit &amp;uuml;ber die unmittelbar betroffenen &amp;ouml;ffentlichen Bediensteten Wirkung entfalten. Ob unsere Antrag eine entsprechende Mehrheit finden wird? Ob die AK entsprechende Schritte setzen und Druck aufbauen wird dass untere und mittlere Einkommen im &amp;ouml;ffentlichen Dienst gest&amp;auml;rkt werden? Wir werden berichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PS: Will frau/man &amp;#8222;Spitzenverdiener&amp;#8220; treffen &amp;#8211; egal ob diese nun beamtet sind, privat angestellt oder selbst&amp;auml;ndig &amp;#8211; bietet sich vor allem eine h&amp;ouml;here Steuerprogression im Rahmen der Einkommenssteuer an. Eine Nulllohnrunde ist jedenfalls kein taugliches Mittel f&amp;uuml;r mehr Einkommensgerechtigkeit &amp;#8211;es wird eher genau das Gegenteil erreicht!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Links:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;Ouml;GB Analyse Konsolidierungspaket:&lt;a href="http://www.oegb.at/servlet/ContentServer?pagename=OEGBZ/Page/OEGBZ_Index&amp;amp;n=OEGBZ_0.a&amp;amp;cid=1332736229220" target="_blank"&gt; &amp;Ouml;GB-Einsch&amp;auml;tzung Stabilit&amp;auml;tspaket 2012- 2016&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einkommensbericht des Rechnungshofs f&amp;uuml;r 2010: &lt;a href="http://www.rechnungshof.gv.at/berichte/ansicht/detail/einkommensbericht-20101-1.html" target="_blank"&gt;Bericht des Rechnungshofs, Reihe Einkommen 2010/1, Daten 2008 und 2009&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Antrag der AUGE/UG zur 157. Vollversammlung der AK-Wien am 25. April:&amp;nbsp; &lt;a href="http://www.auge.or.at/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=472:antrag-16-zur-157-vollversammlung-der-arbeiterkammer-wien-am-25-april-2012&amp;amp;catid=80&amp;amp;Itemid=382" target="_blank"&gt;&amp;#8222;Keine Nulllohnrunden in den &amp;ouml;ffentlichen Diensten!&amp;#8220;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="fblike_button" style="margin: 10px 0;"&gt;&lt;/div&gt;
&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Belvederegasse/~4/iu0xanCkUoA" height="1" width="1" /&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 17 Apr 2012 08:11:47 GMT</pubDate>
      <guid>http://feedproxy.google.com/~r/Belvederegasse/~3/iu0xanCkUoA/</guid>
      <dc:creator>Belvederegasse</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-17T08:11:47Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Jugendbesch&amp;auml;ftigung: Ma&amp;szlig;nahmen-Paket</title>
      <link>http://franzsteindl.at/2012/04/jugendbeschaftigung-masnahmen-paket/</link>
      <description>Das Land und das Arbeitsmarktservice AMS setzen zahlreiche Ma&amp;szlig;nahmen, um die Jugendarbeitslosigkeit m&amp;ouml;glichst gering zu halten. Ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang: die Berufsorientierung. Um diese auch an Schulen zu verbessern, habe ich zu einem runden Tisch mit P&amp;auml;dagogen bzw. Schulleitern eingeladen. Teilgenommen haben Landeschulrats-Vizepr&amp;auml;sident HR Franz Fischer und die DirektorInnen Angela Fleischhacker, Elisabeth Szuppin [...]</description>
      <pubDate>Sat, 07 Apr 2012 06:45:41 GMT</pubDate>
      <guid>http://franzsteindl.at/2012/04/jugendbeschaftigung-masnahmen-paket/</guid>
      <dc:creator>Franz Steindl</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-07T06:45:41Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Unbekannter Nachbar: Download Taschenstatistik der Schweiz 2012</title>
      <link>http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/pCJTa/~3/3u6Q509Itsk/unbekannter-nachbar-download.html</link>
      <description>&lt;br /&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-5C44WyQmqxc/T3gLcwIIi6I/AAAAAAAAMxY/QOUpgqaDEe0/s1600/schweiz+statistik.hcp"  style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="200" src="http://4.bp.blogspot.com/-5C44WyQmqxc/T3gLcwIIi6I/AAAAAAAAMxY/QOUpgqaDEe0/s200/schweiz+statistik.hcp" width="100" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;b&gt;&lt;span style="color: #990000;"&gt;Seit 1997 begleitet die Taschenstatistik der Schweiz ihren grossen&amp;nbsp;Bruder, das Statistische Jahrbuch der Schweiz und versammelt in&amp;nbsp;Tabellen, Grafiken und Texten zahlreiche Informationen aus den 21&amp;nbsp;Themen der Schweizer Bundesstatistik.&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Taschenstatistik 2012 dokumentiert gleichzeitig einen Meilenstein in der Modernisierung und Zukunftsausrichtung der &amp;ouml;ffentlichen Statistik: Erstmals finden sich darin die ersten Resultate aus der neuen Volksz&amp;auml;hlung. An die Stelle der 10-Jahres-Vollerhebungen trat 2011 ein System aus vier im Jahresrhythmus stattfindenden und unterschiedlich ausgerichteten Datenerhebungen: die Registererhebung mit Daten aus den harmonisierten Einwohnerregistern der Kantone und Gemeinden&amp;nbsp;sowie aus den wichtigsten Registern des Bundes, die 200.000 Personen umfassende Strukturerhebung sowie die Stichprobenerhebungen zu wiederkehrenden und auch zu aktuellen Themen. Das neue System erm&amp;ouml;glicht es, auf zeitgem&amp;auml;sse Art&amp;nbsp;wichtige Daten zur Entwicklung der Bev&amp;ouml;lkerung, der Haushalte, der&lt;br /&gt;
Geb&amp;auml;ude und Wohnungen bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r die Ausgabe 2012 wurde das Kapitel zu den Regionalen Disparit&amp;auml;ten &amp;uuml;berarbeitet und pr&amp;auml;sentiert nun einige Resultate aus dem &amp;laquo;Urban Audit&amp;raquo;, einem europ&amp;auml;ischen Vergleich zwischen St&amp;auml;dten und Agglomerationen, f&amp;uuml;r die Bereiche Arbeitslosigkeit, Wohnbev&amp;ouml;lkerung oder die Anzahl der Museen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b style="background-color: #990000; color: white; font-family: Arial, Tahoma, Helvetica, FreeSans, sans-serif; font-size: large; text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;Link &amp;#10152;&amp;nbsp;&lt;/b&gt;&lt;span style="background-color: #fefefe; font-family: Arial, Tahoma, Helvetica, FreeSans, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px; text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: #fefefe; font-family: Arial, Tahoma, Helvetica, FreeSans, sans-serif; font-size: 13px; line-height: 18px;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.Document.153156.pdf"&gt;Taschenstatistik der Schweiz 2012&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="color: #666666; font-size: xx-small;"&gt;1.4.12/&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width="1" height="1" src="https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1432850133433787090-3878997249390969441?l=raetischerbote.blogspot.com" alt="" /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/9nq5GJI-pnS1XJxahXaooU7Z65I/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/9nq5GJI-pnS1XJxahXaooU7Z65I/0/di" border="0" /&gt;/&amp;gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/9nq5GJI-pnS1XJxahXaooU7Z65I/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/9nq5GJI-pnS1XJxahXaooU7Z65I/1/di" border="0" /&gt;/&amp;gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/pCJTa/~4/3u6Q509Itsk" height="1" width="1" /&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:17:46 GMT</pubDate>
      <guid>http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/pCJTa/~3/3u6Q509Itsk/unbekannter-nachbar-download.html</guid>
      <dc:creator>Rätischer Bote</dc:creator>
      <dc:date>2012-04-05T10:17:46Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>50-plus: Die echten Arbeitslosen</title>
      <link>http://www.erstaunlich.at/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1741:50-plus-die-echten-arbeitslosen&amp;catid=1:erstaunliches</link>
      <description>&lt;address&gt;&lt;/address&gt;    &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;h1 class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Steigende Arbeitslosigkeit vs. Sch&amp;ouml;nf&amp;auml;rberei der Regierung&lt;/font&gt;&lt;/h1&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Die&amp;nbsp; aktuell um&amp;nbsp; 4,4 Prozent gestiegene Arbeitslosigkeit steht in krassem Widerspruch zur&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Regierungssch&amp;ouml;nf&amp;auml;rberei.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Besonders alarmierend ist die Entwicklung bei der Gruppe der&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;arbeitslosen &amp;Uuml;ber-50-J&amp;auml;hrigen. Hier ist n&amp;auml;mlich im Zuge des Belastungspakets eine ganze&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Reihe&amp;nbsp; von Ma&amp;szlig;nahmen gesetzt worden,&amp;nbsp; die Anreize zur Besch&amp;auml;ftigung &amp;auml;lterer Personen&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt; reduzieren w&amp;uuml;rden.&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Es ist daher zu erwarten,&amp;nbsp; dass sich die Lage weiter verschlechtern wird,&amp;nbsp; zumal die Regier-&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;ung nach dem Platzen von kalkulierten Milliardeneinnahmen weitere K&amp;uuml;rzungsma&amp;szlig;nahmen&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;setzen wird und die EU zugleich in allen ihren Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten eine&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt; Erh&amp;ouml;hung des gesetzlichen Pensionsalters anstrebt.&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Aus vern&amp;uuml;nftiger Sicht h&amp;auml;tte man den umgekehrten Weg einschlagen und die Anreize zur&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Besch&amp;auml;ftigung&amp;nbsp; &amp;auml;lterer Personen f&amp;uuml;r Unternehmen erh&amp;ouml;hen m&amp;uuml;ssen,&amp;nbsp; um Menschen nicht&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt; aus der Arbeitslosigkeit in die Pension zu schicken.&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;F&amp;uuml;r&amp;nbsp; Nachdenklichkeit in der Regierung sollte einmal mehr auch die steigende Arbeitslosig-&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;keit bei Ausl&amp;auml;ndern sorgen.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Es kann nicht angehen, dass die Regierung den Zuzug von&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Ausl&amp;auml;ndern&amp;nbsp; mit dem Argument der in &amp;Ouml;sterreich nicht vorhandenen Arbeitskr&amp;auml;fte weiter&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;vorantreibt, aber dann ein gemessen an der Gesamtarbeitslosigkeit &amp;uuml;berdurchschnittlich&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;hoher Anteil von arbeitslosen Ausl&amp;auml;ndern unterm Strich herauskommt.&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address class="MsoNormal"&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/address&gt;    &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Die Regierung w&amp;auml;re daher&lt;span&gt; &lt;/span&gt;verpflichtet,&amp;nbsp; in erster Linie f&amp;uuml;r Besch&amp;auml;ftigungsma&amp;szlig;nahmen f&amp;uuml;r&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&amp;Ouml;sterreicher Sorge zu tragen.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Daf&amp;uuml;r braucht es vor allem ein solides schulisches Funda-&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;ment und eine starke&amp;nbsp; betrieblich organisierte Facharbeiterausbildung.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;Ouml;sterreich droht&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt; sonst der unwiederbringliche Verlust seiner Qualit&amp;auml;t als Produktionsstandort.&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Im Erkl&amp;auml;rungsmuster der Regierung,&amp;nbsp; sinkende Arbeitslosenzahlen als Erfolg der eigenen&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Arbeitsmarktpolitik zu sehen,&amp;nbsp; aber die Ursache steigender Arbeitslosigkeit im schlechten&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;Wetter erkennen zu wollen,&amp;nbsp; ist keine zukunftsf&amp;auml;hige Arbeitsmarktpolitik zu erkennen.&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address class="MsoNormal"&gt;&lt;font color="#000000"&gt;*****&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;  &lt;address&gt;&lt;font color="#000000"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: 'Times New Roman'"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/address&gt;&lt;address&gt;2012-04-02&lt;/address&gt;&lt;address&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;/address&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 02 Apr 2012 12:31:11 GMT</pubDate>
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